Walhlogo IHK Halle-Dessau 2018

Prof. Dr. Steffen Keitel ist neuer IHK-Präsident

Prof. Dr. Steffen Keitel, neuer Präsident der Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK)


Prof. Dr. Steffen Keitel, Geschäftsführer der Schweißtechnischen Lehr- und Versuchsanstalt (SLV) Halle GmbH, ist neuer Präsident der Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK).

Die IHK-Vollversammlung wählte den 60-jährigen gestern bei ihrer konstituierenden Sitzung in Halle (Saale) mit 93 Prozent der Stimmen.

Der gebürtige Hallenser hat nach einer Lehre als Maschinen- und Anlagenmonteur Fertigungstechnik studiert und ist promovierter Ingenieur. Die Geschäfte der SLV Halle GmbH führt Keitel seit 1996, war dem 1930 gegründeten Unternehmen aber schon seit Ende der 1980er Jahre verbunden. Mit rund 90 Mitarbeitern ist die SLV Halle GmbH ein weltweit führender Dienstleister auf dem Gebiet der Fügetechnik – Schweißen und Kleben. Sie arbeitet auf den Gebieten der Aus- und Weiterbildung, der Werkstofftechnik, der Werkstoffprüfung, der Qualitätssicherung in der schweißtechnischen Fertigung und im Korrosionsschutz sowie der Forschung, Entwicklung und des Technologietransfers. Keitel selbst hat rund 200 wissenschaftlich-technische Veröffentlichungen publiziert und rund 30 Patente angemeldet. 2009 wurde er zum Honorarprofessor für Strahltechnologien an der Fakultät für Maschinenbau an der Technischen Universität Chemnitz ernannt.

Dem neuen Präsidenten stehen künftig zwölf ehrenamtliche Vizepräsidenten zur Seite. Das IHK-Präsidium bereitet die Beschlüsse der Vollversammlung vor und wacht über die Umsetzung.

das neue IHK-Präsidium mit zwölf ehrenamtliche Vizepräsidenten
Das neue IHK-Präsidium: Dem neuen Präsidenten stehen künftig zwölf ehrenamtliche Vizepräsidenten zur Seite. Das IHK-Präsidium bereitet die Beschlüsse der Vollversammlung vor und wacht über die Umsetzung.

Vordere Reihe (v. l. n. r.): Kerstin Kühne (b.i.g. dienstleistungsmanagement GmbH) für die Dienstleistungsbranche; IHK-Präsident Prof. Dr. Steffen Keitel; Elke Simon-Kuch (SIMON WERBUNG GmbH) ebenfalls für die Dienstleistungsbranche.

Mittlere Reihe (v. l. n. r.): Konrad Dormeier (Stadtsparkasse Dessau) für das Kredit- und Versicherungsgewerbe; Daniel König (König Elektrogroßhandel GmbH) für den Handel; Jörg Schlichting (EWS „Die Schuhfabrik“ e. K.) für die Industrie; Jens-Uwe Jahnke (Jahnke Spedition und Transport GmbH) für die Verkehrsbranche.

Hintere Reihe (v. l. n. r.): Maik Pinnig (Bauunion Wittenberg GmbH) für die Baubranche; Matthias Gabler von der Stahlbau Brehna GmbH Stahlbe- und -verarbeitung für die Industrie; Thies Schröder (FERROPOLIS GmbH Museum und Veranstaltungen) für die Dienstleistungsbranche; Michael Pirl (Hotel „Zum Stein“ – Pirl KG) für das Gastgewerbe; Michael Schrodke (Kobelfein GmbH) für den Handel.

Hier nicht im Bild: Dr. Christof Günther (InfraLeuna GmbH) für die Industrie.


20. Dezember 2018

Engagiert – damit unsere Wirtschaft vorankommt

IHK-Präsidentin Carola Schaar
IHK-Hauptgeschäftführer Thomas Brockmeier


IHK-Präsidentin Carola Schaar und Hauptgeschäftsführer Prof. Dr. Thomas Brockmeier zum Ausgang der IHK-Wahl 2018.

Liebe Unternehmerinnen und Unternehmer,

134 Unternehmerinnen und Unternehmer hatten sich um einen Sitz in der IHK-Vollversammlung, unserem „Parlament der Wirtschaft“ beworben. Sie haben daraus nun jene 66 Personen ausgewählt, die in den kommenden fünf Jahren über Kurs und Finanzen der IHK entscheiden werden. Das Wahlergebnis finden Sie ab Seite 38 der „Mitteldeutschen Wirtschaft“ sowie hier unter www.unternehmer-waehlen.de.

Wir sagen Danke!
Wir möchten diese Gelegenheit nutzen, uns herzlich bei allen Kandidatinnen und Kandidaten zu bedanken – nicht nur bei den jetzt gewählten. Einen Betrieb erfolgreich zu führen, kostet angesichts aktueller unternehmerischer Herausforderungen viel Kraft. Da ist es nur allzu verständlich, wenn letztlich zu wenig Zeit für ein ehrenamtliches Engagement in der Selbstverwaltung bleibt. Aber jeder, der nur darüber nachgedacht hat, verdient Respekt – den Politik und Gesellschaft übrigens leider viel zu selten zollen.

Vor diesem Hintergrund gilt unsere Anerkennung deshalb nicht zuletzt allen Mitgliedern der scheidenden Vollversammlung, die ihr Amt in den vergangenen fünf Jahren mit großem Engagement und mit Tatkraft ausgeübt haben.

Ausdrücklich möchten wir uns auch bei all jenen bedanken, die sich für den organisatorischen Erfolg der IHK-Wahl 2018 eingesetzt haben. Stellvertretend für alle, die wir hier nicht namentlich nennen können, geht der Dank an den Vorsitzenden unseres Wahlausschusses, Herrn Dr. Hans-Peter Rasenberger.

Anpacken und mitgestalten
Die neue IHK-Vollversammlung wird nun die besagten Herausforderungen anpacken und die Zukunft unserer heimischen Wirtschaft aktiv mitgestalten.

  • So gilt es, konkrete Vorschläge zu erarbeiten, wie wir gemeinsam mit Politik und Gesellschaft dem Arbeits- und Fachkräftemangel kurz-, mittel- und langfristig entgegenwirken können.
  • Außerdem wird es darauf ankommen, die Stimme der Wirtschaft kraftvoll in die politischen Entscheidungsprozesse einzubringen – damit etwa die Energiewende nicht zu einem ernsthaften Risiko für den wirtschaftlichen Erfolg unserer Region wird.
  • Wichtig sind aber auch die vielen großen und vermeintlich kleinen Angebote der IHK für unsere mittelständischen Unternehmen. Wer weiß besser, wo Sie welche Unterstützung brauchen, als Ihre Vertreterinnen und Vertreter in den Gremien der IHK? Diese werden sicherstellen, dass die IHK ihre Leistungen weiter zielgenau anbieten kann.

Seien Sie (weiter) dabei!
Heinemann: Damit die IHK mit einer starken Stimme sprechen kann, ist es wichtig, die Die IHK-Wahl 2018 ist nun vorbei, das aber soll für Sie kein Schlusspunkt sein. An dieser Stelle laden wir all jene ein, die sich auch nur mit einem kleinen Zeitbudget einbringen möchten. Ausschüsse und Arbeitskreise zu verschiedenen Fachthemen bieten dazu Gelegenheit. Auch als Prüferin oder Prüfer können Sie einen Beitrag leisten. Ob nun in der Vollversammlung oder in den anderen ehrenamtlichen Gremien – der investierte Aufwand kann sich lohnen. Eine absolute Renditegarantie bietet natürlich auch dieses Investment nicht. Aber nur wer mitwirkt, hat den Erfolg in der Hand, und dies allein kann schon viel wert sein.

Im Gespräch mit zwei Unternehmern aus der Region

Christina Lich
Dr. Michael Heinemann


Warum Sie als Unternehmerin und Unternehmer Ihr Wahlrecht nutzen sollten und warum Sie davon profitieren – dies erläutern Christina Lich, Inhaberin von Lich’s Weinstube in Halle (Saale) und Dr. Michael Heinemann, geschäftsführender Gesellschafter der WHG Weißenfelser Handels-Gesellschaft mbH in einem Interview.

Frau Lich, Sie führen seit 2017 gemeinsam mit Ihrem Mann „Lich’s Weinstube“. Was versprechen Sie sich als Jungunternehmerin von der IHK-Vollversammlung?
Christina Lich: … eine hoffentlich starke Stimme, die für meine Interessen spricht! „Lich’s Weinstube“ ist zwar ein Traditionslokal, aber ein junges Unternehmen. Wir – aber natürlich nicht nur wir – sind entscheidend darauf angewiesen, dass die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen stimmen. Es ist wichtig, dass sich eine einflussreiche Organisation wie die IHK für uns Unternehmerinnen und Unternehmer einsetzt. Wer sonst adressiert etwa das Thema Fachkräfte gegenüber Politik und Gesellschaft?

Herr Heinemann, als gestandener Unternehmer arbeiten Sie schon lange mit der IHK zusammen. Wie sehen Sie es?
Michael Heinemann: Ganz genauso. Ich möchte noch ergänzen: Die Vollversammlung sind wir selbst. Viele Kolleginnen und Kolleginnen aus den verschiedenen Branchen und Regionen stellen sich für dieses ehrenamtliche Mandat zur Wahl. Es ist, wie Frau Lich sagt: Wenn wir, die Unternehmerschaft, nicht über die IHK-Vollversammlung für unsere Belange eintreten, dann wird es niemand anderes für uns tun.

Was bringt das konkret?
Heinemann: Eine Menge: Die IHK sorgt etwa für eine gute Berufsausbildung, davon profitiert die gesamte Wirtschaft. Als unser Lobbyist kämpft sie unter anderem für eine bessere Infrastruktur, ob es nun um Schienen, Straßen, Wasserstraßen oder auch die Datenautobahnen geht.

… und das zahlt sich aus?
Heinemann: Aber ja. In der vergangenen Wahlperiode etwa haben sich die ostdeutschen IHKn unter anderem dafür eingesetzt, die vor allem im Osten viel zu hohen Netzentgelte zu reduzieren. Diese werden jetzt schrittweise bundesweit umgelegt. Damit wurden die Wettbewerbsnachteile für viele hiesige Unternehmen abgebaut.

Lich: Ich kann Ihnen aus eigener Erfahrung sagen, dass gerade Existenzgründer von den Beratungsangeboten der IHK profitieren. Ich finde es außerdem richtig, dass sich die IHK auch für eine effektive Wirtschaftsförderung einsetzt.

Und darüber bestimmt die Vollversammlung?
Heinemann: So ist es. Die Vollversammlung ist, wenn Sie so wollen, das Parlament der regionalen Wirtschaft. Nicht in dem Sinne, dass es dort Koalitions- und Oppositionsparteien gibt. Aber alle Branchen und Regionen sind hier repräsentiert. Die Unternehmensvertreter tagen viermal im Jahr, bestimmen in den nächsten fünf Jahren die Richtung, in die die Arbeit gehen soll, und natürlich die wirtschaftspolitischen Positionen der IHK.

Lich: Nicht zuletzt entscheidet die Vollversammlung über die Finanzen – also wer wieviel Beitrag zahlt, wofür die IHK dieses Geld dann ausgibt und wofür nicht. Ich finde das schon ziemlich entscheidend!

Noch bis zum 22. Oktober 2018 (16.00 Uhr) können Unternehmer aus der Region ihre Stimme abgeben – warum kommt es dabei auf jeden Einzelnen an?
Heinemann: Damit die IHK mit einer starken Stimme sprechen kann, ist es wichtig, die Vollversammlung mit einem überzeugenden Mandat auszustatten! Dabei kommt es auf jede Stimme an. Denn je mehr Unternehmerinnen und Unternehmer mitmachen, desto stärkeres Gewicht hat die IHK gegenüber Verwaltung, Politik und Gesellschaft.

Lich: Zudem kann jeder einzelne Unternehmer mit seiner Stimme entscheiden, welcher Kandidat seine Unternehmerinteressen für seine Wahlgruppe und seinen Wahlbezirk in der nächsten Wahlperiode vertreten soll. Es geht also um das eigene Unternehmen genauso wie um die gesamte Region. Wenn sich viele Mitglieder einbringen, ist die IHK noch näher an den Wünschen und Bedürfnissen der regionalen Wirtschaft.

Ihr Fazit?
Lich: Seien Sie dabei.
Heinemann: Und tragen Sie die Botschaft weiter!

im Gespräch mit Christina Lich und Dr. Michael Heinemann

17. Oktober 2018

Fünf Jahre IHK-Vollversammlung
(Wahlperiode 2013 bis 2018)

Die Vollversammlung, das höchste Gremium der IHK, tagt viermal im Jahr. Bei den Sitzungen werden unter anderem aktuelle Themen diskutiert, wirtschaftspolitische Positionen festgelegt und Beschlüsse gefasst. Dabei spricht die Vollversammlung konkrete Handlungsempfehlungen aus und bezieht so lösungsorientiert Stellung, wie unser Land wirtschaftlich vorankommt. Die Mitglieder beschließen auch die Satzung, Geschäfts- und Wahlordnung sowie die Beitrags- und Gebührenordnung, stellen den Wirtschaftsplan fest und bestimmen damit den Finanzbedarf der IHK sowie die Höhe der Mitgliedsbeiträge.

Das Themenspektrum der Vollversammlungsmitglieder in den vergangenen Jahren war breit:

  • Das gemeinsame Ziel war stets: den Wirtschaftsstandort Sachsen-Anhalt voranbringen.
  • Vor allem die Bedürfnisse kleiner und mittlerer Unternehmen standen dabei im Vordergrund.
  • Mit der Politik haben Vollversammlungsmitglieder um wirtschaftsfreundliche Rahmenbedingungen gerungen.
  • Sie haben hartnäckig auf weniger Bürokratie in der Verwaltung gedrängt.
  • Und sich insbesondere für eine weniger formalisierte Wirtschaftsförderung eingesetzt.
  • Ganz konkret ging es außerdem um Vorschläge, wie sich die Energiekosten senken lassen, welche Infrastrukturmaßnahmen unser Land braucht und wie insbesondere der Breitbandausbau schneller vorankommt, damit die Digitalisierung gelingt.
  • Die Vollversammlung wachte darüber, dass die duale Berufsausbildung stark bleibt und attraktiver wird.
  • Und sie warb für eine höhere Wertschätzung des Unternehmertums in der Gesellschaft.

8. Oktober 2018

Entscheiden Sie mit!

IHK-Präsidentin Carola Schaar

„Wir als Unternehmerinnen und Unternehmer tun gut daran, unsere Interessen selbst engagiert zu vertreten, denn es wird niemand anderer für uns tun.“

IHK-Präsidentin Carola Schaar zur Bedeutung der Vollversammlungswahl:

„ Nach fünf Jahren (die letzte IHK-Vollversammlungswahl fand 2013 statt) ist es an der Zeit, den Kurs der IHK erneut zu justieren. Denn obwohl unsere regionale Wirtschaft so gut läuft wie noch nie seit der Wende, können wir doch keineswegs sorgenfrei in die Zukunft blicken. Der demografische Wandel beispielsweise gefährdet unseren wirtschaftlichen Erfolg inzwischen spürbar: Es fehlen nicht nur Arbeits- und Fachkräfte, es fehlt auch der Nachwuchs, um Firmen zu gründen oder zu übernehmen – es droht Unternehmermangel.

Die Möglichkeiten, die IHK-Arbeit mitzugestalten, sind vielfältig. Sie können nicht „nur“ in der Vollversammlung, sondern auch in den Fachausschüssen und Arbeitskreisen mitarbeiten. Die IHK ist nicht irgendeine Plattform, sie ist Ihre Plattform. Sie kann die anstehenden Aufgaben umso kraftvoller und überzeugender angehen, je stärker sie in der heimischen Unternehmerschaft verwurzelt ist.

Entscheiden Sie also mit und motivieren Sie bitte auch andere Unternehmer aus Ihrem Netzwerk, es Ihnen gleich zu tun. Die Wirtschaft und Gesellschaft im IHK-Bezirk – und damit die Region insgesamt – werden es Ihnen danken! “

18. September 2018

Machen Sie von Ihrem Wahlrecht Gebrauch!

IHK Vorsitzender des Wahlausschusses Dr. Hans-Peter Rasenberger

In der Kandidatenbroschüre zur Vollversammlungswahl 2018, die der aktuellen Ausgabe der „Mitteldeutschen Wirtschaft“ beiliegt, wendet sich der Vorsitzende des Wahlausschusses, Dr. Hans-Peter Rasenberger an alle IHK-Mitglieder:

„Sehr geehrte Damen und Herren,

als Selbstverwaltungsorganisation kann eine Industrie- und Handelskammer nur so stark sein wie die Unternehmen, die sie tragen. Darum geht es bei der Wahl zur Vollversammlung: Die Mitglieder bringen ihre Bedürfnisse, aber auch ihre Ideen ein – damit alle Branchen und Unternehmen von der Arbeit der IHK profitieren.“

Starke Stimme!
Insgesamt 134 Kolleginnen und Kollegen bewerben sich in den verschiedenen Wahlgruppen und Wahlbezirken für die kommenden fünf Jahre um die 66 Sitze in der Vollversammlung der IHK Halle-Dessau. Auf den folgenden Seiten stellen sie sich Ihnen vor: was sie persönlich auszeichnet und was sie als Unternehmerin oder Unternehmer antreibt. Ich bin mir sicher, wenn Sie die Wahlbotschaften der einzelnen Kandidatinnen und Kandidaten lesen und auf die Fotos schauen, dann sehen Sie: Die Interessenvertretung unserer heimischen Wirtschaft kann auch in den kommenden fünf Jahren mit starker Stimme sprechen.

Starke Wirtschaft!
Denn das brauchen wir. Wir Unternehmerinnen und Unternehmer müssen uns für unsere Interessen selbst stark machen. Das gelingt am besten gebündelt über die IHK. Eigenverantwortlich wirken wir u. a. auf eine gute Berufsausbildung hin und setzen uns für eine bessere Infrastruktur sowie die besten ökonomischen Perspektiven für unser Land ein.

Mitentscheiden!
Hier ist Ihre Mitwirkung gefordert. Sorgen Sie mit dafür, dass die IHK als starke Stimme mit voller Kraft für eine starke Wirtschaft in unserer Region sprechen kann. Statten Sie auch unsere nächste Vollversammlung mit einem überzeugenden Mandat aus! In den kommenden Tagen gehen Ihnen per Post die offiziellen Wahlunterlagen zu – darunter das Wichtigste: Ihr Stimmzettel, mit dem Sie entscheiden, wer Ihre Unternehmerinteressen für Ihre Wahlgruppe und Ihren Wahlbezirk in der nächsten Wahlperiode vertreten soll.

„Ich bitte Sie also: Machen Sie von Ihrem Wahlrecht Gebrauch und ermuntern Sie auch andere Unternehmerinnen und Unternehmer dazu. Es sprechen gute Gründe dafür: Entscheiden Sie mit, damit die Wirtschaft in Sachsen-Anhalt auch in Zukunft vorankommt.“

11. September 2018

Warum ist die Vollversammlung wichtig?

IHK-Präsidentin Carola Schaar


Die Vollversammlung ist das oberste Gremium der IHK. Sie bestimmt über deren Kurs und die Finanzen. Im "Parlament der regionalen Wirtschaft" vertreten 66 ehrenamtlich tätige Gewerbetreibende die Interessen aller Branchen und Regionen. Was die Vollversammlung für die Unternehmerinnen und Unternehmer der Region bedeutet, erläutert die Präsidentin der IHK Halle-Dessau, Carola Schaar:

Drei Fragen an IHK-Präsidentin Carola Schaar

Was leistet die IHK-Vollversammlung für die regionale Wirtschaft?
Alle Unternehmen stehen vor ähnlichen Herausforderungen, sei es nun, Fachkräfte gewinnen zu müssen oder auf die Digitalisierung zu reagieren. Und was gute Rahmenbedingungen für die Wirtschaft betrifft, können wir gemeinsam viel mehr erreichen als allein: etwa, wenn es um Fragen wie Sonntagsöffnung, Verkehrshindernisse, Energiekosten oder die sogenannte Bettensteuer geht. Wenn wir Unternehmerinnen und Unternehmer uns nicht aktiv für unsere Interessen einsetzen, wird es niemand anders für uns tun!

Gerade weil Unternehmer aus allen Branchen aktiv in den Gremien der IHK mitwirken, ist diese nah an ihren Bedürfnissen. Das gilt auch regional: von Bernburg bis Zeitz und von Annaburg bis Sangerhausen.

Wie funktioniert Interessenvertretung über die Vollversammlung?
Die Vollversammlung bestimmt maßgeblich den Kurs der IHK, sie legt wirtschaftspolitische Positionen fest, beschließt den IHK-Haushalt sowie die Höhe der Mitgliedsbeiträge und wählt das Präsidium der IHK.

Im Interesse der IHK-Mitglieder behandelt die Vollversammlung vielfältige Themen – dabei geht es von der Abstimmung und Formulierung wirtschaftspolitischer Forderungen der Unternehmerschaft über den Einsatz für gerechte Netzentgelte bis zum Eintreten für Investitionen in wirtschaftsnahe Infrastruktur gegenüber der Politik.

Wie ist sichergestellt, dass sich tatsächlich alle Unternehmen in der IHK-Arbeit wiederfinden können?
Die IHK-Vollversammlung steht und spricht für die gesamte gewerbliche Unternehmerschaft im südlichen Sachsen-Anhalt – von den Handwerkern abgesehen. Daher soll sie ein Spiegelbild aller Branchen in den acht Landkreisen im Süden Sachsen-Anhalts und den kreisfreien Städten Halle (Saale) und Dessau-Roßlau sein.

Unsere Wahlordnung trägt dieser Anforderung Rechnung: 66 ehrenamtlich tätige Gewerbetreibende vertreten die Interessen aller Branchen und Regionen. Die Sitzverteilung auf die zehn branchenspezifischen Wahlgruppen richtet sich nach der jeweiligen wirtschaftlichen Bedeutung der betreffenden Branche: Zahl der Mitarbeiter und Azubis und natürlich auch dem jeweiligen IHK-Beitrag, den sie zahlen.

Je nach Größe werden die Wahlgruppen dann weiter in regionale Wahlbezirke unterteilt – kleinere in zwei Wahlbezirke (Nord und Süd), größere in acht (die sechs Landkreise und zwei kreisfreie Städte).

Weitere Informationen zur Vollversammlung finden Sie hier.

Mehr zu den genauen Aufgaben der Vollversammlung:
Satzung der IHK Halle-Dessau

06. August 2018

Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren!

IHK Vorsitzender des Wahlausschusses Dr. Hans-Peter Rasenberger

Dr. Hans-Peter Rasenberger, Vorsitzender des Wahlausschusses:
"Die Vorbereitungen zur Wahl laufen wie geplant. Wir haben viele Bewerbungen für eine Kandidatur erhalten und ich freue mich, die Kandidaten in der nächsten Ausgabe der "Mitteldeutschen Wirtschaft" sowie hier im Internet bekanntzugeben!"

Der von der IHK-Vollversammlung Ende 2017 eingesetzte Wahlausschuss wacht über die Rechtssicherheit der Vollversammlungswahl 2018. Er sorgt dafür, dass die Wahl terminlich, finanziell und rechtlich plangemäß abläuft. Wir informieren Sie über den aktuellen Stand der Wahlvorbereitungen.

Der Wahlausschuss hat die Wählerlisten bestätigt
Bis Mitte Juni 2018 konnten Änderungswünsche oder Anträge zu den Wählerlisten eingereicht werden. In diesen Listen ist vermerkt, in welcher Wahlgruppe (= Branchen) und welchem Wahlbezirk (= Region) ein IHK-Mitgliedsunternehmen eingruppiert ist. Davon hängt ab, wo Sie als Unternehmerin und Unternehmer kandidieren und später wählen dürfen.

Der Wahlausschuss hat über erforderliche Änderungen entschieden, die Wählerlisten entsprechend aktualisiert und in seiner Sitzung vom 19. Juni festgestellt, dass die Listen ordnungsgemäß sind. Diese bilden nun die Grundlage für den Postversand der Wahlunterlagen zur Wahl im Herbst.

Kandidatenbewerbungen sind eingegangen
Schon vor einigen Monaten hatte die IHK ihre Mitglieder dazu aufgerufen, sich um einen Sitz in der Vollversammlung zu bewerben. Bis zum 5. Juli 2018 haben viele Unternehmer dann ihre Wahlbewerbungen für eine Kandidatur eingereicht.

Der Wahlausschuss erstellt die Kandidatenlisten
Derzeit prüft der Wahlausschuss alle eingegangenen Wahlbewerbungen und erstellt anschließend die Kandidatenlisten für die Wahlgruppen und -bezirke. Diese werden mit der Zweiten Wahlbekanntmachung in der September-Ausgabe der „Mitteldeutschen Wirtschaft“ und hier unter www.unternehmer-waehlen.de veröffentlicht. So wissen Sie genau, wen sie wählen können. Die Stimmabgabe erfolgt schließlich vom 18. September bis 22. Oktober 2018.

VV-Wahl Wahlausschuss
Der Wahlausschuss tauscht sich regelmäßig über den aktuellen Stand der Wahlvorbereitungen aus: Dr. Simone Danek, IHK-Geschäftsführerin Aus- und Weiterbildung (l.), Dr. Hans-Peter Rasenberger, Geschäftsführer der ROMONTA Personalmanagement & Services GmbH, IHK-Vizepräsident und Vorsitzender des Wahlausschusses (4. v. r.), Wolfgang Winkler, IHK-Vizepräsident a. D. und stellvertretender Vorsitzender des Wahlausschusses (3. v. r.), Dr. Gerhard Köhler, Geschäftsführer der Klamm Verwaltungs GmbH und Mitglied der IHK-Vollversammlung (2. v. r.) und Dr. Ute Jähner, IHK-Geschäftsführerin Recht & Fair Play (r.); ebenso im Bild: Jens Hoffmann, IHK-Leiter Rechnungswesen/Controlling, Datenschutzbeauftragter und stellvertretender Wahlbeauftragter (2. v. l.), Cordula Henke, Leiterin Büro Präsidentin und Hauptgeschäftsführer sowie Wahlbüro (3. v. l.) und Dr. Markus Reinhardt, IHK-Geschäftsführer Zentrale Dienste und Wahlbeauftragter (4. v. l.)

23. Juli 2018

Nachfrist zur Kandidatur

Sonderbekanntmachung des Wahlausschusses der IHK Halle-Dessau

Die Frist zur Einreichung von Wahlbewerbungen für die Wahl zur Vollsammlung der IHK Halle-Dessau endete am 5. Juli 2018. Für unten näher bezeichnete/n Wahlgruppe/Wahlbezirk sind weniger Wahlbewerbungen eingegangen, als es die Wahlordnung erfordert.

Daher setzt der Wahlausschuss gemäß § 11 Abs. 5 S. 2 IHK-Wahlordnung eine Nachfrist, die hiermit bekannt gemacht wird. Die Wahlberechtigten werden hiermit gebeten, für die

Wahlgruppe „Dienstleistungsgewerbe personenbezogen“ im Wahlbezirk "Süd"
bis Montag, 16. Juli 2018, 12.00 Uhr

weitere Wahlbewerbungen einzureichen.

Wahlbewerbungen sind schriftlich (IHK Halle-Dessau, Wahlausschuss, Franckestraße 5, 06110 Halle (Saale)) einzureichen, wobei auch eine Übermittlung per Fax (0345 212644-100) zulässig ist. Zulässig ist ebenfalls die Übermittlung eines gescannten Dokuments per E-Mail (wahlausschuss@halle.ihk.de). Die Wahlbewerber müssen in der jeweils benannten Wahlgruppe in deren Wahlbezirk wählbar sein.

Bei fruchtlosem Ablauf dieser Nachfrist findet eine auf die gültigen Wahlbewerbungen beschränkte Wahl statt.

Weitere Informationen – insbesondere die erste Wahlbekanntmachung, die unter anderem die Voraussetzungen der Wählbarkeit erläutert – einschließlich der zur Verwendung empfohlenen Wahlformulare finden Sie hier unter www.unternehmer-waehlen.de.

Telefonisch ist auch das IHK-Serviceteam Wahl für Sie da.

06. Juli 2018
Mitteldeutsche Zeitung

Kandidieren Sie für die IHK-Vollversammlung!

Vom 15. Juni 2018 bis zum 5. Juli 2018, 16.00 Uhr können Sie sich als Kandidatin oder Kandidat für die Vollversammlungswahl im Herbst für einen Sitz in diesem Gremium bewerben. Wie genau Sie kandidieren können und was dabei zu beachten ist, sehen Sie hier in der Checkliste. Weiterführende Informationen finden Sie in der Wahlordnung.

Checkliste zur Kandidatur

Wer kann kandidieren?
Kandidieren kann jede volljährige natürliche Person, die selbst IHK-Mitglied ist oder als gesetzlicher Vertreter eines IHK-Mitgliedsunternehmens berufen wurde – und selbst wahlberechtigt ist. Außerdem können die in das Handelsregister eingetragenen Prokuristen und besonders bestellte Bevollmächtigte von IHK-Zugehörigen kandidieren.
Pro Unternehmen kann sich nur eine Person zur Wahl stellen.

Von wann bis wann kann ich mich bewerben?
Die Wahlbewerbung ist in der Zeit vom Freitag, 15. Juni 2018, bis Donnerstag, 5. Juli 2018, 16.00 Uhr beim IHK-Wahlausschuss einzureichen (Kontaktdaten siehe Kasten).

Wie bewerbe ich mich?
Wahlbewerbungen sind schriftlich einzureichen, wobei auch eine Übermittlung per Fax oder E-Mail (eingescanntes Dokument) zulässig ist. Ein entsprechendes Wahlbewerbungsformular kann  hier  heruntergeladen werden.

14. Juni 2018

Mehr Industrie wagen

IHK Vizepraesidentin Ingrid Weinhold

Ingrid Weinhold, Geschäftsführende Gesellschafterin der MABA Spezialmaschinen GmbH, Vizepräsidentin der IHK Halle-Dessau und Mitglied der IHK-Vollversammlung, erläutert, warum sich für Unternehmer ein ehrenamtliches Engagement in der IHK-Vollversammlung lohnt.

Ihr Engagement ist gefragt!

Haben Sie den Eindruck, die Leistung unserer heimischen Industrie für Wohlstand und Fortschritt wird hierzulande adäquat gewürdigt? Ich ehrlich gesagt nicht! Die Politik beschneidet unsere Wettbewerbsfähigkeit bisweilen durch einseitige oder kurzsichtige Entscheidungen: Die Energiewende macht die Produktion in stromintensiven Betrieben teurer. Die Russlandsanktionen kosten uns Anteile auf einem traditionellen Markt. Und um bessere Rahmenbedingungen – ich sage nur Wirtschaft 4.0 – werden wir zäh ringen müssen, womöglich lange warten und wenig bekommen.

Doch jetzt kommt eine wirklich gute Nachricht: Jeder, der Hand an unsere industrielle Basis legt, hat die Mehrheit der Bevölkerung gegen sich! Laut einer repräsentativen Bevölkerungsumfrage der IHK Halle-Dessau stehen neun von zehn Sachsen-Anhaltern im Landessüden hinter der Industrie und wünschen sich mehr Investitionen, Ansiedlungen und Arbeitsplätze.

Die Konsequenz für unser Land kann nur lauten: Mehr Industrie wagen! Die IHK hat begonnen, mit den Umfrageergebnissen aktiv auf Regierung, Verwaltung und Parteien im Land zuzugehen und sie zu einer noch industrie- und wirtschaftsfreundlicheren Politik zu ermutigen. Das heißt nicht nur, die hier schon ansässigen Unternehmen zu unterstützen. Die überwältigende Zustimmung in der Bevölkerung kann als positiver Standortfaktor für neue Investitionen und Ansiedlungen offensiv vermarktet werden.

In dieser Kampagne erreichen wir Wirtschaftsvertreter eine umso höhere argumentative Schlagkraft, je breiter wir uns aufstellen und die gemeinsamen Interessen von Industrie, Dienstleistungswirtschaft, Handel und Handwerk über die verschiedenen Plattformen voranbringen – zum Beispiel die Plattform IHK. Je mehr Unternehmer sich hier aktiv engagieren, desto besser wird diese Plattform funktionieren. Eine gute Möglichkeit dazu ergibt sich zur Vollversammlungswahl im Herbst dieses Jahres.

Worum ich Sie bitten möchte:
Wenn Sie im Süden des Landes ansässig sind, denken Sie bitte darüber nach, sich in die IHK-Arbeit einzubringen.

  • Indem Sie andere Unternehmer zu Kandidatur und Wahl ermuntern, können Sie mitwirken.
  • Indem Sie im Sommer selbst für das Ehrenamt kandidieren, können Sie mitgestalten.
  • Indem Sie im Herbst Ihr Wahlrecht nutzen, können Sie mitentscheiden.

14. Mai 2018

Wählerlisten: Anträge oder Einsprüche vornehmen

IHK Vorsitzender des Wahlausschusses Dr. Hans-Peter Rasenberger

Dr. Hans-Peter Rasenberger, Vorsitzender des Wahlausschusses, IHK-Vizepräsident und Geschäftsführer der ROMONTA Personalmanagement & Services GmbH erläutert, wie Unternehmer Anträge oder Einsprüche zu den Wählerlisten vornehmen können.

Das ist der nächste Schritt!

Herr Dr. Rasenberger, vom 25. Mai bis 7. Juni 2018 hatten Unternehmer Gelegenheit, ihren Eintrag in den öffentlich ausgelegten Wählerlisten für die Wahl zur IHK-Vollversammlung zu überprüfen. Was ist der nächste Schritt?
Wer Änderungsbedarf bei seinem Eintrag festgestellt hat, kann nun vom 8. bis 14. Juni die entsprechenden Anträge und Einsprüche einreichen. Entsprechende Anträge finden Sie unter dem Punkt "Formulare".

Welche Änderungen werden üblicherweise beantragt?
Erfahrungsgemäß geht es in der Regel um die Zuordnung zur Wahlgruppe: Wenn sich der geschäftliche Schwerpunkt in den vergangenen Jahren verändert hat, ist ein Unternehmen möglicherweise in einer anderen Wahlgruppe besser aufgehoben.

Wo und wie sind diese Anträge oder Einsprüche einzureichen?
Laut Wahlordnung müssen Einsprüche oder Anträge schriftlich erfolgen, allerdings nicht zwingend per Brief. Zulässig sind auch die Übermittlung per Fax an 0345 212644-100 oder als eingescanntes Dokuments per E-Mail an wahlausschuss@halle.ihk.de.
Wichtig ist: Die erforderlichen Nachweise müssen beigefügt werden, wenn der Änderungsbedarf nicht offen ersichtlich ist.

Und wie geht es dann weiter?
Nach Ablauf der Frist entscheidet der Wahlausschuss über alle Einsprüche und Anträge. Anschließend stellt das Gremium die Wählerlisten verbindlich fest. Ist dies geschehen, startet die nächste Phase: Vom 15. Juni bis 5. Juli 2018 können Wahlbewerbungen für die Kandidatur um einen Sitz in der IHK-Vollversammlung eingereicht werden.

08. Mai 2018

Bild: © Thomas Reinhardt

Die Wählerlisten liegen aus

IHK Vorsitzender des Wahlausschusses Dr. Hans-Peter Rasenberger

Dr. Hans-Peter Rasenberger, Vorsitzender des Wahlausschusses, IHK-Vizepräsident und Geschäftsführer der ROMONTA Personalmanagement & Services GmbH über die Bedeutung der Wählerlisten und was für die Unternehmen zu tun ist.

Die Bedeutung der Wählerlisten für die IHK-Wahl!

Herr Dr. Rasenberger, welche Bedeutung haben die Wählerlisten für die IHK-Wahl?
Diese Listen beinhalten Angaben zu den Wahlberechtigten, insbesondere auch deren Eingruppierung zu einem Wahlbezirk und einer Wahlgruppe, die abhängig von der jeweiligen Branche ist. Von den Wählerlisten hängt ab, wo die Unternehmer kandidieren und später wählen dürfen. Vom 25. Mai bis 7. Juni 2018 werden die Wählerlisten öffentlich ausgelegt, damit die Unternehmen ihren Eintrag überprüfen können. Die Einsichtnahme beschränkt sich auf die jeweilige Wahlgruppe und den Wahlbezirk des Wahlberechtigten. Anträge und Einsprüche sind dann vom 8. bis 14. Juni 2018 möglich.

Wo können die Unternehmen Einsicht in die Listen nehmen?
Die Wahlberechtigten oder ihre Bevollmächtigten können die Wählerlisten in der besagten Zeit jeweils montags bis freitags – außer natürlich an Feiertagen – von 9.00 bis 15.00 Uhr sowie nach Vereinbarung bei der IHK in Halle (Saale), Dessau-Roßlau, Sangerhausen oder Weißenfels einsehen. Nähere Informationen dazu bieten wir in der ersten Wahlbekanntmachung. Zusätzlich ist auch eine elektronische oder telefonische Fernabfrage bzw. Datenübermittlung mittels geeigneter Authentifizierung möglich.

Dieses Verfahren ist sehr aufwendig. Ist denn nicht immer eindeutig, zu welcher Wahlgruppe und welchem Wahlbezirk ein Unternehmen gehört?
Nein. Es gibt beispielsweise Wahlberechtigte, die in mehreren Wirtschaftszweigen tätig sind. Sie werden zunächst entsprechend ihrer Hauptbranche zugeordnet – so, wie sie nach den vorliegenden Daten für die IHK ersichtlich ist. Andere Wahlberechtigte haben ihren Hauptsitz außerhalb des IHK-Bezirkes und unterhalten hier mehrere Niederlassungen in verschiedenen Wahlbezirken. Sie werden dann vom Wahlausschuss ebenfalls zunächst einem Wahlbezirk zugeordnet. Die Wahlberechtigten können deshalb Änderungen der Wählerliste beantragen.

25. Mai 2018

Bild: © Thomas Reinhardt

Aufgaben der Vollversammlung

Geschäftsführer der KATHI Rainer Thiele GmbH Rainer Thiele

Über die Arbeit in der IHK-Vollversammlung sprach die "Mitteldeutsche Wirtschaft" mit Rainer Thiele, dem langjährigen Geschäftsführer der KATHI Rainer Thiele GmbH. Er vertrat die heimische Unternehmerschaft von 1996 bis 2013 in der Vollversammlung, wirkte in dieser Zeit auch im Industrieausschuss der IHK mit, amtierte von 2000 bis 2013 als Vizepräsident und ist Träger der goldenen IHK-Ehrenmedaille. Noch immer nimmt er regelmäßig als Gast an den Sitzungen der Vollversammlung teil.

Was hat ein Vollversammlungsmitglied eigentlich zu tun, Herr Thiele?

Herr Thiele, Sie waren lange Jahre als Mitglied in der IHK-Vollversammlung sowie im IHK-Industrieausschuss ehrenamtlich aktiv. Was hat Sie zu diesem Engagement motiviert?
Für mich war der Austausch mit anderen Unternehmern immer sehr wichtig. Die Vollversammlung vermittelt einen guten Querschnitt, wie die Wirtschaft in unserer Region tickt. Sie können hier unterschiedliche Meinungen hören – aber auch gemeinsame Interessen bündeln.

Warum ist das aus Ihrer Sicht wichtig?
Nach meiner Erfahrung stehen die Unternehmen in unserer Region nicht selten vor ähnlich gelagerten Herausforderungen – sei es Fachkräfte zu gewinnen oder auf die Digitalisierung zu reagieren. Was gute Rahmenbedingungen für die Wirtschaft betrifft, können wir Unternehmer gemeinsam viel mehr bewirken als allein. Insofern kann ich für mich sagen: Das ehrenamtliche Engagement hat meine unternehmerische Tätigkeit sehr bereichert.

Reden wir über die Kosten: Wie viel Zeit muss man für solch ein ehrenamtliches Engagement investieren?
Es ist doch so: Wenn ich etwas erreichen möchte, muss ich dafür auch investieren – in diesem Fall Zeit. Die Vollversammlung tagt vier Mal im Jahr. Die Sitzungen dauern in der Regel drei Stunden. Die Sitzungsunterlagen zu Tagesordnung und Beschlüssen erhalten Sie rechtzeitig im Vorfeld, um sich effektiv darauf einstellen zu können. Auch das nimmt noch einmal Vorbereitungszeit in Anspruch. Der zeitliche Aufwand hängt dabei natürlich stark von den Themen ab, die jeweils anstehen. Wenn es zum Beispiel um die Wirtschaftssatzung, insbesondere die IHK-Beiträge geht, habe ich mich immer etwas intensiver eingelesen. Der Verantwortung für die gesamte Unternehmerschaft will man natürlich gerecht werden.

Was kann ein Mitglied der IHK-Vollversammlung denn konkret bewegen?
Hier habe ich eine formale und eine politische Antwort. Zuerst die formale: Das Gremium bestimmt die Arbeit der IHK bei jeder der drei Aufgabenbereiche: Interessenvertretung, übertragene staatliche Aufgaben und Dienstleistungen für die Unternehmen der Region. Die Vollversammlungsmitglieder entscheiden also über die Prioritäten, Positionen und darüber, wofür das Geld ausgegeben wird.

… und die politische Antwort?
In der Verbändelandschaft ist die IHK einzigartig: Sie finden keine andere Organisation, in der alle Branchen und alle Regionen vertreten sind. Wenn es Ihnen also gelingt, die Kollegen in der IHK-Vollversammlung für Ihr Anliegen zu gewinnen, dann sprechen Sie hier im IHK-Bezirk im übertragenen Sinne mit 56.000 Stimmen. Selbst wer nur für seinen konkreten Markt bessere Rahmenbedingungen schaffen will, bekommt damit ein beachtliches Schwert in die Hand.

Bleiben wir im Bild: Wie scharf ist dieses Schwert, wenn es darauf ankommt?
Natürlich setzt man in der Politikberatung eigene Interessen nie zu 100 Prozent durch. Aber wenn ich beispielsweise im neuen Bundesverkehrswegeplan praktisch alle 2013 von unserer Vollversammlung beschlossenen IHK-Forderungen in der obersten Priorität wiederfinde, dann hat die Vollversammlung ihre Aufgabe erfüllt. Schließlich ist eine optimale Verkehrsinfrastruktur für unsere Unternehmen hier in Mitteldeutschland sehr wichtig. Hier hat sich das investierte Engagement aller Beteiligten voll ausgezahlt.

Sie waren auch im IHK-Industrieausschuss aktiv – was war für Sie dort das wichtigste Thema?
Es kam mir darauf an, die heimische Nahrungsmittelindustrie zu stärken. Sie ist inzwischen mit einem Umsatz von jährlich fast siebeneinhalb Milliarden Euro ein ebenso wichtiger Industriezweig für unser Land wie die Chemie. Um diesem wirtschaftlichen Gewicht gerecht zu werden, haben wir unter anderem das Netzwerk Ernährungswirtschaft ins Leben gerufen. Wir haben die Unternehmen der Branche vernetzt, um uns – mit Unterstützung der IHK – für innovationsfreundliche Rahmenbedingungen einzusetzen und den überregionalen Bekanntheitsgrad dieser Schlüsselbranchen zu steigern.

Hat Ihr Engagement eigentlich auch Ihrem eigenen Unternehmen KATHI genützt?
Ich will es einmal so sagen: Wer sich ehrenamtlich engagiert, um einen direkten Vorteil für das eigene Unternehmen herauszuschlagen, dürfte sehr schnell tief enttäuscht werden. Denn so funktioniert ehrenamtliches Engagement nicht. Wenn es aber gelingt, günstige Rahmenbedingungen für die gesamte Region zu schaffen und die Wirtschaft als Ganzes voranzubringen, dann profitieren alle Unternehmen davon – also auch das eigene, aber eben mittelbar.
... und falls Sie fragen, wie umgekehrt KATHI der IHK nützt: Das Unternehmen stiftet beispielsweise jedes Jahr den Preis „Goldene Kathi“ für den besten Azubi im IHK-Bezirk.

14. Mai 2018

Bild: © Kathi Rainer Thiele GmbH

Erste Wahlbekanntmachung

IHK Vorsitzender des Wahlausschusses Dr. Hans-Peter Rasenberger


Dr. Hans-Peter Rasenberger, Vorsitzender des Wahlausschusses, IHK-Vizepräsident und Geschäftsführer der ROMONTA Personalmanagement & Services GmbH im Gespräch mit der IHK-Zeitschrift „Mitteldeutsche Wirtschaft“ zum Ablauf der Wahl.

Warum Wählerlisten wichtig sind!

Herr Dr. Rasenberger, wie laufen die Vorbereitungen für die IHK-Wahl 2018?
Wir liegen gut im Plan. Um das Wählerverzeichnis mit den möglichst aktuellsten Daten aufstellen zu können, haben wir im Februar alle 56.000 Mitgliedsunternehmen angeschrieben. Die bei der IHK eingegangenen Rückmeldungen sind erfasst und bereits eingearbeitet worden.

Das heißt, das Wählerverzeichnis steht nun fest?
Noch nicht ganz. Bis Ende April übergibt die IHK dem Wahlausschuss die sogenannten Wählerlisten, die Angaben zu den Wahlberechtigten beinhalten, insbesondere auch deren Eingruppierung zu einem Wahlbezirk und einer Wahlgruppe, die abhängig von der jeweiligen Branche ist. Wir geben den Mitgliedsunternehmen dann noch einmal die Möglichkeit, alle Angaben und diese Zuordnung zu überprüfen.

Warum ist das wichtig?
Davon hängt ab, wo die Unternehmer kandidieren und später wählen dürfen.

Wie erfährt man, welcher Wahlgruppe und welchem Wahlbezirk ein Unternehmen zugeordnet ist? Geht noch einmal ein Brief heraus?
Nein. Die Wählerlisten werden vom 25. Mai bis 7. Juni 2018 öffentlich ausgelegt, damit die Unternehmen ihren Eintrag überprüfen können. Die Einsichtnahme beschränkt sich allerdings auf die jeweilige Wahlgruppe und den Wahlbezirk des Wahlberechtigten. Anträge und Einsprüche sind dann vom 8. bis 14. Juni 2018 möglich.

Wo können die Unternehmen Einsicht in die Listen nehmen?
Die Wahlberechtigten oder ihre Bevollmächtigten können die Wählerlisten in der besagten Zeit jeweils montags bis freitags – außer natürlich an Feiertagen – von 9.00 bis 15.00 Uhr sowie nach Vereinbarung bei der IHK in Halle (Saale), Dessau-Roßlau, Sangerhausen oder Weißenfels einsehen. Nähere Informationen dazu bieten wir in der ersten Wahlbekanntmachung Zusätzlich ist auch eine elektronische oder telefonische Fernabfrage bzw. Datenübermittlung mittels geeigneter Authentifizierung möglich.

Dieses Verfahren ist sehr aufwendig. Ist denn nicht immer eindeutig, zu welcher Wahlgruppe und welchem Wahlbezirk ein Unternehmen gehört?
Nein. Es gibt beispielsweise Wahlberechtigte, die in mehreren Wirtschaftszweigen tätig sind. Sie werden zunächst entsprechend ihrer Hauptbranche zugeordnet – so, wie sie nach den vorliegenden Daten für die IHK ersichtlich ist. Andere Wahlberechtigte haben ihren Hauptsitz außerhalb des IHK-Bezirkes und unterhalten hier mehrere Niederlassungen in verschiedenen Wahlbezirken. Sie werden dann vom Wahlausschuss ebenfalls zunächst einem Wahlbezirk zugeordnet. Die Wahlberechtigten können deshalb Änderungen der Wählerliste beantragen.

Und wie sieht es aus, wenn sich eine Unternehmerin oder ein Unternehmer in die IHK-Vollversammlung wählen lassen möchte?
Auf Seite 4 der April-Ausgabe der „Mitteldeutschen Wirtschaft“ und in der ersten Wahlbekanntmachung informieren wir darüber, wie man kandidieren kann.

10. April 2018

Bild: © Thomas Reinhardt

Starke Stimme – offenes Ohr

IHK-Vizepräsident Michael Pirl


Michael Pirl, Hotelbesitzer in Wörlitz und Wittenberg, IHK-Vizepräsident und Mitglied der Vollversammlung über aktive IHK-Arbeit – am Beispiel Tourismus.

Die heimische Tourismuswirtschaft voranbringen!

Wir dürfen uns freuen: Auch dank des Reformationsjubiläums ist der Tourismus in Sachsen-Anhalt ein Wachstumsmarkt und weiter auf Erfolgskurs: Er hat große Bedeutung für Hotellerie und Gastronomie und – was leider häufig übersehen wird – auch für viele weitere Branchen;

  • er schafft Beschäftigung,
  • Ausbildungsplätze
  • und Steuereinnahmen für die Kommunen.

Tourismusförderung ist eine Gemeinschaftsaufgabe
Trotzdem müssen wir am Ball bleiben. Wir brauchen eine langfristige und tragfähige Strategie, eine proaktive Tourismuspolitik und auch künftig politische Unterstützung – etwa wenn es darum geht, die vieldiskutierte „Bettensteuer“ (endlich!) verlässlich in den Griff zu bekommen und gerechte, zielführende Alternativen zu finden. Die IHK und ihr Tourismusausschuss haben sich intensiv mit diesem Thema beschäftigt und den Dialog mit Politik und Verwaltung gesucht – in der Kommune und auch im Land.

Die IHK ist eine starke Stimme für die regionale Wirtschaft
Klar ist: Je mehr Kanäle wir Unternehmer nutzen können, desto größer sind letztlich unsere Erfolgsaussichten. Hinter der IHK Halle-Dessau stehen 56.000 Mitgliedsunternehmen aus dem Süden Sachsen-Anhalts. Im Verbund mit den anderen gewerblichen Kammern, also den Handwerkern sowie den Vertretern aus dem Norden, ist sie eine starke Stimme für die gesamte Wirtschaft. Für unsere Anliegen finden wir dort ein offenes Ohr und tatkräftige Unterstützung.

Worum ich Sie bitten möchte, ist Folgendes: Denken Sie bitte darüber nach, sich aktiv in die IHK-Arbeit einzubringen.

  • Indem Sie andere Unternehmer zu Kandidatur und Wahl ermuntern, können Sie mitwirken.
  • Indem Sie im Sommer selbst für das Ehrenamt kandidieren, können Sie mitgestalten.
  • Indem Sie im Herbst Ihr Wahlrecht nutzen, können Sie mitentscheiden.

29. März 2018

Bild: © Thomas Reinhardt

Kluge Köpfe gesucht

IHK-Präsidentin Carola Schaar


IHK-Präsidentin Carola Schaar, berichtete der Vollversammlung am 8. März 2018 über die aktuelle IHK-Arbeit und rief zur Beteiligung an der anstehenden Wahl auf.

IHK-Wahl 2018 – machen Sie mit, Sie werden gebraucht!

Wir Unternehmerinnen und Unternehmer müssen auf aktuelle technologische Herausforderungen genauso eine Antwort finden wie auf demografische. Das Pflichtenheft der IHK für die kommenden Monate und Jahre ist deshalb gut gefüllt. Wer die Wirtschaft in unserer Region zum Nutzen aller voranbringen will, packt an:

  • Die IHK arbeitet heraus, wie die Wirtschaft in unserer Region wirtschaftlich aufgestellt ist – und was zu tun ist.
  • Dabei wird klar, wo und wie wir Unternehmer selbst aktiv werden müssen – als IHK, aber auch in jedem Betrieb.
  • Zugleich können hier wir eine Plattform nutzen, um die notwendige Unterstützung aus der Politik einzufordern.
  • Und wo Unternehmer konkrete Hilfestellung brauchen, bietet ihnen die IHK passende Lösungsansätze.

Beispiel Digitalisierung: Aufholen!
Die IHK tritt mit Engagement für bessere Rahmenbedingungen ein, etwa beim Zukunftsthema Digitalisierung. Schnelles Internet wird immer mehr zu einem entscheidenden Standortfaktor. Ohne dies geht es nun mal nicht – flächendeckend mit Glasfaser und 5 G-Mobilfunk. Und da müssen wir hier in Sachsen-Anhalt schnellstens aufholen. Unsere Landesregierung hat nun endlich eine Digitale Agenda für das Land verabschiedet.

Allerdings bleibt bei der wichtigsten Frage vieles nebulös: Wie soll die für digitale Lösungen notwendige leistungsfähige Infrastruktur aussehen? Neben mehr Mitteln braucht es vereinfachte Förderverfahren vor allem im ländlichen Raum und eine noch stärkere Koordinierung durch die Landesregierung. Das alles wird die IHK immer wieder von der Politik einfordern.

Kluge Köpfe gesucht!
Ob Digitalisierung oder Fachkräftemangel: Die Wirtschaft muss ihre Anliegen weiter mit einer vernehmbaren Stimme in die politische und gesellschaftliche Debatte einbringen. Das nimmt uns Unternehmern niemand ab. Die IHK ist dafür eine – unsere – Plattform. Sie kann die anstehenden Aufgaben umso kraftvoller und überzeugender angehen, je stärker ihr Mandat aus der heimischen Unternehmerschaft ist. Klar ist auch: Als Selbstverwaltungsorganisation braucht die IHK weiterhin viele kluge Köpfe in ihren Gremien.

Meine herzliche Bitte lautet also: Machen Sie mit!

9. März 2018

Bild: © IHK Halle-Dessau

Ihre Beteiligung ist gefragt

IHK-Präsidentin Carola Schaar
IHK-Hauptgeschäftführer Thomas Brockmeier


IHK-Präsidentin Carola Schaar und Hauptgeschäftsführer Prof. Dr. Thomas Brockmeier geben den Startschuss zur IHK-Wahl 2018.

Mitwirken, mitgestalten, mitentscheiden!

Niemand weiß besser, was unserer Wirtschaft nutzt, als die heimische Unternehmerschaft selbst. In der IHK können die 56.000 Firmen unserer Region auf eine Selbstverwaltungsorganisation vertrauen, die sich um die für Sie bedeutsamen Fragen kümmert.

  • Wir als IHK sind das Sprachrohr aller Unternehmen.
  • Wir nehmen vom Staat übertragene Aufgaben eigenverantwortlich wahr, nicht nur in der Berufsbildung.
  • Und wir bieten Serviceleistungen für alle Unternehmen, die gründen, wachsen oder ihren Erfolg sichern wollen.

Interessenvertretung ist kein Selbstläufer
Selbstverwaltung heißt: Die IHK sind Sie! Sie als Unternehmer sind gemeint und gefragt. Denn die IHK-Organisation kann ihren Aufgaben umso besser gerecht werden, je genauer sie die Anforderungen, Bedürfnisse und Ideen der Mitgliedsunternehmen kennt.

Alle fünf Jahre wird deshalb die IHK-Vollversammlung neu gewählt; im Herbst ist es wieder soweit. 66 ehrenamtlich tätige Gewerbetreibende vertreten die Interessen aller Branchen und aller Regionen. Die Vollversammlung legt fest, welche Themen und Probleme die IHK angehen wird und mit welchen Mitteln. Sie entscheidet über Rahmen und Richtlinien unserer Arbeit – nicht zuletzt über die Höhe der IHK-Beiträge und -Gebühren sowie über den IHK-Haushalt insgesamt. Und sie wählt das Präsidium der IHK, das für Sie in der Öffentlichkeit steht und spricht.

Die Themen der Wirtschaft voranbringen
Der Vielfalt der Themen und Anlässe sind dabei keine Grenzen gesetzt: So kann es gehen

  • um die Abstimmung und Formulierung wirtschaftspolitischer Forderungen der Unternehmerschaft - insbesondere vor Wahlen in Kommune, Land oder Bund,
  • um den Einsatz für gerechte Netzentgelte,
  • um das konsequente Eintreten für Investitionen in wirtschaftsnahe Infrastruktur beim Landesfinanzminister
  • oder auch um überzeugende Argumente für eine effektivere und effizientere Wirtschaftsförderung gegenüber dem Wirtschaftsminister.

Sie können mitwirken, mitgestalten, mitentscheiden!
Die Möglichkeiten, wie Sie sich in den kommenden Monaten einbringen können, sind gleichsam „gestaffelt“: Sie können mitwirken, indem Sie andere Unternehmer zur Kandidatur und Stimmabgabe ermuntern. Indem Sie selbst für das Ehrenamt kandidieren, können Sie mitgestalten. Indem Sie Ihr Wahlrecht nutzen, können Sie mitentscheiden.

9. Februar 2018

Bild: © IHK Halle-Dessau

Post von der IHK

IHK Vorsitzender des Wahlausschusses Dr. Hans-Peter Rasenberger
IHK-Hauptgeschäftführer Thomas Brockmeier


Der Vorsitzende des Wahlausschusses, Dr. Hans-Peter Rasenberger (li.) und IHK-Hauptgeschäftsführer Prof. Dr. Thomas Brockmeier (re.) haben alle IHK-Mitglieder Anfang Februar 2018 angeschrieben.

Bitte überprüfen Sie Ihre Daten!

Der Startschuss für die IHK-Wahl 2018 ist gefallen! Entscheiden Sie mit – für die starke Stimme einer starken Wirtschaft hier in unserer Region. Die Vollversammlung ist das höchste Entscheidungsgremium der IHK. Sie können deren Kurs und die Arbeitsschwerpunkte in den kommenden fünf Jahren mitbestimmen. Kandidieren und wählen also auch Sie!

In diesem Herbst werden 66 IHK-Vollversammlungsmitglieder gewählt. Bevor es aber in den Endspurt geht, sind einige Vorbereitungen zu treffen. Damit alle Branchen und Regionen vertreten sind, werden die 56.000 Unternehmen der Region entsprechend eingeteilt. In diesen Wahlgruppen und Wahlbezirken wählen Sie später Ihre Vertreter – oder kandidieren eventuell sogar selbst. Brieflich haben wir Sie darüber informiert, welcher Wahlgruppe und welchem Wahlbezirk Ihr Unternehmen gegenwärtig zugeordnet ist.

Alle fünf Jahre wird deshalb die IHK-Vollversammlung neu gewählt; im Herbst ist es wieder soweit. 66 ehrenamtlich tätige Gewerbetreibende vertreten die Interessen aller Branchen und aller Regionen. Die Vollversammlung legt fest, welche Themen und Probleme die IHK angehen wird und mit welchen Mitteln. Sie entscheidet über Rahmen und Richtlinien unserer Arbeit – nicht zuletzt über die Höhe der IHK-Beiträge und -Gebühren sowie über den IHK-Haushalt insgesamt. Und sie wählt das Präsidium der IHK, das für Sie in der Öffentlichkeit steht und spricht.

Bitte helfen Sie uns dabei, das Wählerverzeichnis für die IHK-Wahl auf den aktuellen Stand zu bringen. Bitte überprüfen Sie deshalb die mit dem Schreiben übersandten Daten und informieren Sie uns bis zum 5. März 2018, falls aus Ihrer Sicht Änderungsbedarf besteht.

Sie erreichen uns per Brief, Fax oder E-Mail. Bitte teilen Sie uns vor allem mit, falls Sie Ihr Gewerbe endgültig abgemeldet haben oder Ihr Unternehmen im Handelsregister oder einem vergleichbaren Register gelöscht worden ist. Sofern sich Ihr Hauptsitz außerhalb des IHK-Bezirkes Halle-Dessau befindet, bitten wir um Mitteilung, ob Sie die Zusendung der Wahlunterlagen an einen Wahlbevollmächtigten innerhalb des IHK-Bezirkes wünschen.
Die entsprechenden Formulare finden Sie hier.

Haben Sie noch Fragen? Dann wenden Sie sich gern an unser Serviceteam Wahl.

9. Februar 2018

Bild: © Thomas Reinhardt / IHK Halle-Dessau

Ihr Kontakt für
alle Fragen rund um die Wahl:

IHK-Serviceteam Wahl

IHK Halle-Dessau
Wahlausschuss
Franckestraße 5, 06110 Halle (Saale)